Ein Abend, der nachhallt – und nachdenken lässt
Am Freitag, den 12. Juni 2025, besuchten wir das Theater am Engelsgarten und sah die Aufführung „Das Tagebuch der Anne Frank“. Das Theaterstück erzählt die Geschichte des jüdischen Mädchens Anne Frank, das sich während des Zweiten Weltkriegs mit seiner Familie vor der Verfolgung verstecken musste.
Die Inszenierung überzeugte durch ihre eindrucksvolle Atmosphäre und die gelungene Verbindung von Schauspiel, Licht und Bühnenbild. Besonders beeindruckend war die drehbare Bühne, die fließende Szenenwechsel ermöglichte und den begrenzten Raum des Verstecks eindrucksvoll erlebbar machte. Die schauspielerischen Leistungen waren ausdrucksstark und emotional, sodass das Publikum die Handlung intensiv miterleben und sich gut in die Figuren hineinversetzen konnte.
Die Aufführung regte zum Nachdenken über die Folgen von Ausgrenzung, Hass und Diktatur an. Gleichzeitig machte sie deutlich, wie wichtig Erinnerungskultur, Toleranz und Menschlichkeit bis heute sind. Der Theaterbesuch bot uns die Möglichkeit, uns auf besondere Weise mit einem wichtigen Kapitel der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen und die Ereignisse aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Insgesamt war der Theaterbesuch eine interessante und lehrreiche Erfahrung. Wir freuen uns, dass wir diese Aufführung gemeinsam erleben durften.
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