Gemäß der Unfallstatistik 2024/2025 (https://polizei.nrw/artikel/realitaet-erfahren-echt-hart) sind vor allem junge Erwachsene im Bergischen Städtedreieck überproportional häufig an Verkehrsunfällen beteiligt. Das Verkehrsunfallpräventionsprogramm „Crash Kurs NRW“ als Initiative der Polizei Nordrhein-Westfalen setzt an dieser Problematik an und hat zum Ziel, junge Menschen frühzeitig über die Gefahren im Straßenverkehr aufzuklären sowie diese für eine verantwortungsbewusste Teilnahme am Straßenverkehr zu sensibilisieren.
Bereits zum fünften Mal fand die Veranstaltung am 05.02. dieses Jahres in enger Abstimmung mit den Wuppertaler Polizeibeamtinnen und -beamten in der Aula des Berufskollegs Elberfeld statt. Teilnehmende waren alle Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule, die aufgrund ihres Lebensalters und ihrer zunehmenden Teilnahme am Straßenverkehr die Adressaten dieser Initiative sind. Das BKE und die Polizei Wuppertal verfolgten dabei das Ziel, die lokale Verkehrserziehung voranzutreiben. Unfallseelsorger sowie Wuppertaler Polizeibeamtinnen und -beamte berichteten im Rahmen einer Bühnenveranstaltung über regionale Fälle, die durch mediale Impulse aufbereitet wurden und von ihren eigenen Emotionen während der Polizeiarbeit geprägt waren. Neben dem Unfallhergang und den verschiedenen Unfallursachen berichtete die Polizei vor allem von den medizinischen und sozialen Konsequenzen für Opfer und Angehörige, welche im Plenum des Öfteren für große Betroffenheit sorgten. Die Referenten versetzten die Schülerinnen und Schüler dabei in eine aktive Rolle und stellten etwa durch Lebensalter, Unfallort oder auch die jeweiligen Lebensziele eine besondere Zugänglichkeit für die Lernenden der Höheren Berufsfachschule her.
Im Anschluss an die Veranstaltung wurde den Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs ausreichend Zeit für Gespräche eingeräumt, sodass das Gehörte verarbeitet werden konnte. Neben den Lehrkräften standen zu diesem Zweck vor allem erfahrene Beamtinnen und Beamte der Polizei zur Verfügung, die eine Vielzahl weiterführender Fragen der Lernenden beantworten konnten. Weiterhin hatten diese dabei auch Gelegenheit, ihre eigenen Erfahrungen im Straßenverkehr unter professioneller Anleitung zu reflektieren. Besonders betroffen reagierte eine Lerngruppe auf das Thema „Handynutzung am Steuer“. Dargestellte Unfallbeispiele eines Polizeibeamten führten einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern deutlich vor Augen, welch schwerwiegende Folgen bereits kurze Ablenkungen im Straßenverkehr nach sich ziehen können. Insgesamt gaben Lernende an, sich nun „mit einem anderen Bewusstsein“ hinter das Steuer zu begeben…





