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Informationswirtschaft


In den Bildungsgängen Handelsschule und Höhere Handelsschule sind die Fächer Textverarbeitung, Wirtschaftsinformatik/Organisationslehre und Bürowirtschaft zu einem Fach "Informationswirtschaft" zusammengefasst worden.


Ansprechpartner:

 
rs

Rolf Schmitz

 

 

Im Zentrum des neuen Faches stehen betriebliche Informations- und Geschäftsprozesse, das sind u.a. Situationen und Abläufe in einem Modellunternehmen.

Diese Prozesse sind die strukturgebenden Elemente des Faches, wobei die Nutzung der Informations- und Kommunikations-Technologien zwingend erforderlich ist.

Eine Abstimmung der Inhalte und Lernsituationen erfolgt über eine didaktische Jahresplanung.

Die Inhalte des Faches sind durch Module festgelegt (wie Auftragsbearbeitung und Personalwirtschaft unter Nutzung des Computers), die im Idealfall von einer Lehrkraft mit wöchentlich sechs Schulstunden unterrichtet werden.

In einer Übergangsphase werden bis zu drei Lehrkräfte im Team Informationswirtschaft gemeinsam koordiniert unterrichten. Alle Teile ergeben gleichberechtigt eine Endnote im Fach "Informationswirtschaft". In der Höheren Handelsschule kann Informationswirtschaft auch zweites schriftliches Prüfungsfach für die Erlangung der erweiterten beruflichen Kenntnisse sein.

Informationen sind heute ein zentraler Produktionsfaktor. Informationswirtschaftliches Handeln ist der Kernpunkt im kaufmännischen Handeln geworden. Dieser Tatsache soll das neue Fach "Informationswirtschaft" stärker Rechnung tragen, indem die Lernenden informationswirtschaftliche Prozesse gestalten, theoretisch begründen, bewerten und in betriebliche Geschäftsprozesse einordnen können.

Das Thema, die Aufgabe, der Geschäftsprozess stehen dabei im Vordergrund, nicht mehr das einzelne isolierte Fach.

Ziel der Informationswirtschaft ist die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, einer umfassenden Handlungskompetenz und vor allem die Herausbildung vom Medienkompetenz.

Die Schüler sollen den wirtschaftlichen und verantwortungsbewussten Umgang mit betrieblichen Informations- und Kommunikationssystemen erlernen. Den starken informationswirtschaftlichen Veränderungen soll durch die Beachtung von Ganzheitlichkeit und Prozessorientierung einen größeren Stellenwert eingeräumt werden.

Ausgangspunkt für den Unterricht sind dabei lernprozessorientierte Aufgabenstellungen, die es u.a. mit Hilfe des Computers zu lösen gilt. Problem- und handlungsorientierte Methoden sollen dabei im Vordergrund stehen. In der konkreten Anwendung wird dabei Standard-Software wie Word, Excel, PowerPoint erlernt.

Das Internet und andere Informations- und Kommunikationsnetze finden ebenfalls durch die Lösung ganz konkreter betrieblichen Aufgaben Anwendung.

Weiter Informationen sind über das Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, Soest, [learnline] abrufbar.

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