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Schülerbeiträge:

Hier kommen unsere Schülerinnen und Schüler zu Wort


Erfahrungsbericht: Einjährige Höhere Handelsschule


Wie war das Jahr?

Der etwas andere Jahresrückblick der 02 HHA

Alles begann am 02.09.2002: Wir begaben uns um kurz vor 9.00 Uhr auf den Weg in die Aula im Hauptgebäude in der Bundesallee 222. Man betrat die Aula ohne zu wissen, wer im nächsten Jahr mit einem die Klasse teilen würde. Also suchte man sich irgendwo einen freien Platz neben einer Schülerin oder einem Schüler, der einem selbst relativ sympathisch erschien. Wenn weitere Schüler die Aula betraten fragte man sich von Zeit zu Zeit, ob man auf einer Modenschau oder wirklich in der Schule gelandet war. Vielleicht bekommen ja einige Rabatt bei den Kosmetikfirmen?

Als schließlich um kurz nach 9.00 Uhr alle saßen, wurden zuerst die Klassen aufgerufen und dann die dazugehörigen Schüler/innen. Die Aula leerte sich merklich und übrig blieben 6 Abiturienten/innen. Wir (Daniel, Jessica, Anika, Susanne, Martha und Hakan) waren also die 02 HHA.

Treppe zum
Turmzimmer
Märchenschloss
Burgfräulein
Susanne
Märchenkutsche
Junker mit
Burgfräulein
Märchenprinz
Burgfräulein
Annika
Märchen-
automat
Junker Hakan
Schlossgarten
Junker Daniel
Burgfräulein
Martha
Burgfräulein
Jessica
 
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Da der erste Preis für die kleinste Klasse in diesem Jahr an uns ging, bekamen wir das begehrte Turmzimmer im Märchenschloss an der Schleswiger Straße. In diesem Märchenschloss fühlte man sich bedeutend wohler als in der Aula am Tag zuvor.

Auch die Make up - Wettbewerbe nahmen ab.

Man lebte sich schnell ein und lernte auch die Lehrer gut kennen und lieben, oder manchmal auch nicht. Besonders wenn so manche/r Lehrer/in schon mal "grün" für einen unserer Mitschüler sah. Doch so etwas legte sich auch wieder schnell und in der nächsten Stunde herrschte wieder Frieden.

Im Fach BWRe hatte man das Gefühl, dass einem das Jahr so richtig Spaß machen würde, bis das erste Gewinn- und Verlustkonto eine Differenz aufwies und man mit seiner Aufgabe von vorne anfangen konnte. Doch so etwas entmutigt einen Abiturienten von heute doch nicht mehr, oder?
Hatte man während der Abiturprüfungen doch schon Schlimmeres erlebt.

Auch der Sportunterricht war richtig interessant: wer hatte schon mal die Gelegenheit mit dem Sportunterricht in ein Fitnessstudio zu gehen?? "Was soll ich denn sonst mit 6 Leuten machen?"

In den Pausen wurde entweder der Capuccino - Automat mit 50c Stücken bombardiert oder man ließ sich in der Cafeteria im Erdgeschoss in einen angenehmen Duft (Marke: Marlboro oder West und was es da sonst noch so alles gab) einhüllen, während man sein Geld für ein leckeres Brötchen ausgab. Großes Lob an die Cafeteria: die Brötchen sind wirklich richtig lecker!!!!

Die Pausen endeten oft mit einer Art Lachkrankheit, so dass Anika und Jessica oft nicht mehr in der Lage waren die Treppen zu unserem Turmzimmer zu erklimmen. Doch es ging nicht immer so lustig zu, denn Martha bewies uns mit ihrem großartigen schauspielerischen Talent, wie traurig die Welt doch manchmal ist. Deshalb sollte man auch öfter mal mit "ImaginAirlines" in den Urlaub fliegen.

In der Klasse angekommen, egal ob vor der ersten Stunde oder nach der Pause, wurde erst einmal das Fenster aufgerissen. Nein, Anika, Susanne es ist noch kein Hochsommer und es sind wirklich noch Minusgrade draußen, ihr habt euch vertan!!! So wurde das Fenster immer in Bewegung gehalten: auf, zu, auf, zu .......... Aber: Bewegung ist ja bekanntlich gesundheitsfördernd.

Trotz einiger Differenzen zwischen unserem Hauptgefreiten Daniel, der an chronischer Schlaflosigkeit leidet und gute Psychiater kennt, und unserem Dönerliebhaber Hakan, dessen Lieblingsfarbe eindeutig !grün! ist, war es ein schönes Jahr, das keiner missen möchte.

In ein paar Wochen ist alles vorbei und jeder geht wieder seinen eigenen Weg. Nur eine von uns 6 hat das Glück, als Berufsschülerin, die gleiche Schule wieder besuchen zu dürfen.

Hiermit wollen wir auch unserem Klassenlehrer, Herrn Rohschürmann, für die schöne Zeit danken, und sind ihm auch dafür dankbar, dass er uns auch bei beruflichen Fragen immer weitergeholfen hat.

Wir werden das Ende dieses schönen Jahres mit einigen unserer Lehrer noch gebührend feiern.

Wir hoffen, dass ihr jetzt einen Eindruck davon bekommen habt, wie viel Spaß einem dieses Jahr macht und dass Schule doch nicht immer so öde ist, wie man das kennt.

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