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Ein vergessenes Kapitel der Geschichte

Einzelhändler aus Wuppertal erinnern sich!!!

Wir, die 07E2, Oberstufenklasse Einzelhandel besuchten im Februar 2010 die Ausstellung „3. Welt im 2. Weltkrieg“ in der Volkshochschule Barmen.

Millionen Soldaten aus Afrika, Asien und Ozeanien haben im Zweiten Weltkrieg gekämpft, um die Welt vom deutschen und italienischen Faschismus sowie vom japanischen Großmachtwahn zu befreien. Sowohl die faschistischen Achsenmächte als auch die Alliierten rekrutierten in ihren Kolonien Hilfstruppen und Hilfsarbeiter oftmals mit Gewalt. Hunderttausende Frauen waren Opfer sexueller Gewalt. Rekruten aus den Kolonien mussten sich mit weniger Sold, schlechteren Unterkünften und geringeren Kriegsrenten als ihre «weißen Kameraden» zufrieden geben. Weite Teile der Dritten Welt dienten auch als Schlachtfelder und blieben nach Kriegsende verwüstet und vermint zurück. So auch die als oftmals unbewohnt dargestellten Inseln im Pazifik, die tatsächlich knapp 100.000 Bewohner beheimateten.

Doch so gravierend die Folgen des Zweiten Weltkriegs in der Dritten Welt auch waren, weder  in der hiesigen Geschichtsschreibung noch auf Jahrestagsfeier oder Gedenkveranstaltungen werden die Menschen der 3. Welt erwähnt.

Zielsetzung unseres Besuches war, tiefere Eindrücke über die damaligen Geschehnisse des 2. Weltkriegs in Bezug auf die 3. Welt zu bekommen.

Wir fanden die Ausstellung informativ. Die Stellwände waren gut verständlich geschrieben und wurden durch Hörspiele ergänzt. Die „verdrehten Geschichten“ machten uns noch genauer auf die verfälschte Geschichtsschreibung aufmerksam!

Weitere Informationen:

 www.3www2.de

Berichterstattung: Schülerinnen und Schüler der 07E2, M. Thomas

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