Duale Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten / zur Zahnmedizinischen Fachangestellten
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Seit August 2001 heißen die ausgebildeten Mitarbeiterinnen in der Zahnarztpraxis nicht mehr Zahnarzthelferinnen, sondern Zahnmedizinische Fach-Angestellte (ZFA).
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| Berufsbild: Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Patienten. |
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Vielen Patienten ist vor und während der Behandlung ganz schön mulmig. Deshalb lernen zahnmedizinische Fachangestellte verstärkt, wie man mit den großen und kleinen Patienten spricht. Da vorbeugen besser als bohren ist, haben auch die vorbeugenden Behandlungen (Prophylaxe) mehr Gewicht bekommen.
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| Bei der täglichen Arbeit muss die "Zahnmedizinische Fachangestellte" flexibel sein und schnell reagieren können. Denn die zahnmedizinische Fachangestellte unterstützt den Zahnarzt nicht nur bei allen Behandlungen, sondern sie muss auch noch viele Verwaltungsarbeiten erledigen. Zum Beispiel vereinbart sie Termine mit den Patienten oder rechnet mit Krankenkassen und Privatpatienten ab usw. |
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Ausbildungsstellen: Ausbildungsstellen bieten neben Zahnarztpraxen auch Kieferorthopäden, Kiefer- und Gesichtschirurgen sowie Zahnkliniken an.
Adressen von Zahnarztpraxen in der Nähe findet man auf der Ärztetafel im örtlichen Telefonbuch oder auf den Internet-Seiten der zuständigen Zahnärztekammer, z.B. für Nordrhein (www.zaek-nr.de). Diese bietet unter dem Namen Dentoffert auch kostenlos offene Ausbildungsstellen an. |
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Ausbildung: Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Bei guten schulischen Leistungen kann die Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzt werden.
Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Zahnärzte erwarten aber einen Hauptschulabschluss, viele sogar die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Die empfohlenen Ausbildungsvergütungen (Stand: 1. Januar 2010) betragen laut Zahnärztekammer Nordrhein im
1. Ausbildungsjahr 500 Euro, 2. Ausbildungsjahr 590 Euro, 3. Ausbildungsjahr 640 Euro.
Wenn der unterschriebene Ausbildungsvertrag der Zahnärztekammer Nordrhein zur Genehmigung vorgelegen hat, erfolgt durch diese automatisch die Anmeldung bei der zuständigen Berufsschule.
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Berufsschulunterricht: Der Unterricht für die zahnmedizinischen Fachangestellten aus dem "Bergischen Städtedreieck" Remscheid, Solingen und Wuppertal findet je nach Ausbildungsjahr an einem oder zwei Tagen in der Woche statt.
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Zur Zeit werden in jedem Ausbildungsjahr 6 Parallelklassen unterrichtet. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Zahnärzteschaft des Bezirks wird der Unterricht in zahnmedizinischer Assistenz und Leistungsabrechnung fast ausschließlich von Zahnärzten und Zahnärztinnen erteilt.
Dies ist ein großer Vorteil für den Praxisbezug und die Aktualität des fachkundlichen Unterrichtes. |
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Unterrichts-
fächer: |
- Zahnmedizinische Assistenz
- Leistungsabrechnung
- Rechts- und Wirtschaftsbeziehungen
- Praxismanagement
- Datenverarbeitung *)
- Politik
- Deutsch *)
- Englisch **)
- Religion *)
*) Unterricht jeweils nur 1 Schuljahr
**) freiwillige Teilnahme
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Leistungsabrechnung mit professioneller Branchensoftware
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Berufsaussichten: Nach Bestehen der Prüfung vor der Zahnärztekammer Nordrhein finden die meisten Schülerinnen einen Arbeitsplatz. Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht's weiter. Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden. Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren. Am Ende kann dann beispielsweise der Abschluss als Fachhelfer/in stehen, z.B. als
· zahnmedizinischer/-r Verwaltungshelfer/-in,
· zahnmedizinische/-r Prophylaxehelfer/-in,
· zahnmedizinische/-r Fachhelfer/-in.
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Träume, die wahr werden: Stress ade, Prüfung bestanden!
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| Für Nachfragen steht Ihnen Jürgen Staßen zur Verfügung, der diesen Fachbereich seit vielen Jahren leitet. |
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